AUTOBAHNPLÄNE ZERSTÖREN KINDERTRÄUME

Fotos von der Aktion am 23.8.09. - Rettet den Kinderbauernhof!

 

200 Leute demonstrierten gestern auf Kornweide und Otto-Brenner Straße bis zum Kinderbauernhof am Stübenhofer Weg. Damit hat sich die Zahl der Teilnehmenden an den wöchentlichen Aktionen der "Engagierten Wilhelmsburger" erneut gesteigert.
Bei der mittlerweile 7. Aktion hintereinander unter dem Motto: "5vor 12 im Hamburger Süden" wurde die Bedrohung des Kinderbauernhofes durch die derzeitigen Autobahnpläne thematisiert.
Gerd Horn, der Leiter dieser mittlerweile über Hamburgs Grenzen hinaus bekannten, von Bewohnern aus Kirchdorf-Süd selbst organisierten, Einrichtung machte deutlich, was es für die Anwohner und den Bauernhof
bedeutet, wenn nur 60 Meter entfernt eine Autobahnauffahrt gebaut werden sollte: Lärm, gesundheits-schädliche Abgase, CO2 Zerstörung der Pferdewiesen und Barriere Richtung Badestrand an der Elbe.
"Man kann kaum glauben, dass die Planer jemals hier vor Ort gewesen sind, die denken wohl, das wäre hier Hafengebiet?".
Auf besondere Empörung stießen die aktuellen Äußerungen von Ole von Beust, die in den Harburger Anzeigen und Nachrichten vom selben Tag zitiert werden. Trotz aller Bürgerproteste wolle er im Herbst über die Fernstraßenpläne  entscheiden.
"Was soll dann noch der sogenannte Bürgerbeteiligungsprozess, der doch angeblich ergebnisoffen sein soll?" fragte Inan Bayram, der regelmässig bei den Aktionen der "Engagierten"   dabei ist.

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