|
Bündnis Hamburger Süden: ZUKUNFTSPLAN STATT AUTOBAHN |
|
Kontakt |
|
"Autobahnen sind grundsätzlich
trennende und mit erheblichen Emissionen verbundene Einschnitte.
In städtischen Bereichen stellen sie Barrieren dar, durch die städtische
Zusammenhänge
und Verbindungen nachhaltig unterbunden oder massiv gestört werden."
(aus: Bürgerschafts-Drucksache
zum A7-Deckel - 19/2471, 03. 03. 09.)
|
26.4.2013
Gertrud von
Thadenplatz
- Eingangsbereich
der Gartenschau - |


 |
Engagierte
Wilhelmsburger:
Infostand zur
igs-Eröffnung
Flyer |
|
Was wird aus der Wilhelmsburger Reichsstraße?
Die Wilhelmsburger Reichsstraße zerschneidet den
Stadtteil und soll deshalb verlegt werden.
Doch Anwohner wehren sich gegen die neue, breitere Straße. Gibt es
einen Kompromiss?
Hamburg Journal - 26.03.2013 19:30 Uhr
Verkehrsentwicklung: IBA scheitert am Senat - Wochenblatt 3.42013 |

Kleine Performance beim Forum "IBA
meets IBA" am 23.3.2013 im Bürgerhaus Wilhelmsburg |
Diese Aktion war gedacht als Ermutigung zum Widerspruch für eine IBA,
die in Punkt 8 ihres
Memorandums
"Mut zum Risiko" und das "Generieren neuer Ideen auch durch
Provokation" fordert.
Als Veranstaltung mit baukulturellem Anspruch hat auch die
IBA-Hamburg natürlich eine Position
zu den Verkehrsplänen für die Elbinseln:
"Es ist verkehrsplanerisch anerkannte
Praxis, überregionalen Autobahnverkehr nicht durch Stadtgebiete,
sondern um die herum zu führen"
sowie: "Weitere Zäsuren und Barrieren
verträgt die Elbinsel nicht".
(IBA-Stellungnahme 2009 zum Linienbestimmungsverfahren für die
Hafenquerspange).
In diesem Sinne wünschen wir uns mit dieser Aktion von der IBA
Hamburg einen kraftvollen Widerspruch,
wenn der Hamburger Senat just zur Eröffnung der IBA zwei
Autobahnprojekte über die Elbinseln auf den Weg bringt:
1. Die Anmeldung der sog.
"Hafenquerspange" (als
Verlängerung der A26 durch den Süden der Elbinsel)
für den Bundesverkehrswegeplan (Anfang März 2013)
2. Die Ankündigung
einer baldigen Planfeststellung für eine Wilhelmsburger Reichsstrasse,
die "in ihren
Trassierungselementen allen Ansprüchen einer Vollautobahn
entspricht"
und die Absage an den Kompromissvorschlag
der Bezirksversammlung Hamburg Mitte,
der entsprechend eines
Gutachtens
des Wiener Professors Hermann
Knoflacher
einen stadtverträglichen Querschnitt und eine Verringerung der
Geschwindigkeit vorsieht. |
|
18.6.12.: Die Wilhelmsburger Reichsstraße IM KREUZVERHÖR bei der Bundestiftung
Baukultur -
VORTRAG |
 |
Engagierte Wilhelmsburger
zur IBA-Eröffnung am 23.3.
Scholz schenkt
IBA Autobahn!!!
Demoaufruf |
 |
|
|
"Senat übergeht Wilhelmsburger"
(HA 17.1.2013)
"Bürger sehen Bedenken nicht berücksichtigt"
(WELT 17.1.2013
"Kritik am Senat nimmt zu"
(HA 18.1.2013)
Keine neue "Vollautobahn" im Herzen der
Stadt! -
Kommentar
 |
Demo 26. Januar 2013 -
"5 vor 12"
vor dem Rathaus/HH
Reichsstraße:
es geht besser!
Gutachten und Beschluss
der Bezirksversammlung ernst nehmen!

FOTOS |
Bezirkliches Beratungsgremium Verkehr
Positionspapier vom 3.12.12.
Bezirksversammlung Mitte vom
20.12.-
einstimmig angenommen:
Antrag
Prof. Dr. Hermann Knoflacher
Gutachten Wilhelmsburger Reichsstraße
Eine Zusammenfassung des
Gutachtens
durch Hartmut Sauer
 |
|
|

Die geplante Doppeltrasse weist
erhebliche Sicherheitsmängel auf |
Demo 27. Oktober 2012 -
"5 vor 12"
Todesfalle neue B4/75
Interview zur Frage der Sicherheit
Pressemitteilung zur Demo
FOTOS-1
FOTOS-2 |

es gibt keinen Sicherheitsabstand
es gibt keine Rettungswege |
|
|
 |
8. September 2012 - "5
vor 12"
Schlaflos
an der Kornweide
Fotos 1
Fotos 2 |
 |
|
|
 |
25. August 2012 - "5 vor 12"
Rotenhäuser Str./
Ecke Georg Wilhelm Str.
Leben und Sterben
an der LKW Einflugschneise
Aufruf
Fotos
Video (12Min)
Bericht Abendblatt
Kommentar |
 |
| |
 |
Sonnabend 23.6. 12 - 11:55 Uhr
Start Europapassage/ Eingang Jungfernstieg
DEMO
Aufstehen gegen Autobahnen
SPD-LÜGEN MACHEN KRANK
LÄRM AUCH
Aufruf
Fotos
Rede am Rathaus |
 |
|
|
Resümee nach einer Woche
Erörterung im Planfeststellungsverfahren B4/75:
VERSCHWENDUNG VON GELD,
ZEIT UND VERTRAUEN
PM vom 1.5.2012 |
| |
 |
Engagierte Wilhelmsburger
Sonnabend 31. März 2012
Rubbert Haus
Kein Abriss für eine Autobahn
ohne rechtskräftige Planfeststellung
Wir fordern Denkmalsschutz!
Aufruf zur 5 vor 12 - Aktion
Fotos
von der Aktion
Presse |
 |
| |
SA 10. März 2012 - Aktion vor dem Hamburger Rathaus:
"Weil ihr uns
nichts wert seid!"
|
| |
|
DO 9. Februar 2012
Bürgerhaus Wilhelmsburg
Mengestraße 20 |
2025:
Autobahnknoten Wilhelmsburg?
Auseinandersetzung
mit dem "Gesamtmobilitätskonzept
für den Süderelberaum" des Senats
Einladung
Eine Diskussion im
Rahmen von
PEGELSTAND ELBINSEL |
Harburger Rundschau vom 28.1.12
Vorstellung des
Konzeptes im Verkehrsausschuss der Bürgerschaft
Protokoll vom 4.11.11. (5MB) |
| |
 |
Engagierte Harburger:
5 vor 12 Demo,
Harburger Ring
ENDLICH RUHE
an der BREMER STRASSE
und ANDERSWO!
am 10. Dezember 2011
Fotos
|

Flyer
Wi sünnt all hier und mokt Protest
Lautsprecher |
| |
|
"Diese Mauer ist ein
Symbol der Lügen des Senats" |
 |
Aktion an der illegal
errichteten
6 Meter hohen Lärmschutzschutzwand
in der Wilhelmsburger Mitte
am 5. November 2011
Text der Rede
Fotos |
 |
 |
| |
|
September 2011: Weichenstellungen für Verkehrsprojekte? |
|
Grünes
Licht für die
REICHSSTRASSE ?
PM der Verkehrsbehörde 20.9.11.
"Ordentliche
Vekehrspolitik geht anders,
Bürgermeister Scholz!"
"PM
Engagierte Wilhelmsburger 21.9.11. |
Kein
Geld für die
HAFENQUERSPANGE
BUND freut sich - PM
"Hamburg sollte
sich von der unrealistischen Planung verabschieden!"
PM Verein Zukunft Elbinsel 17.9.2011 |
Konkrete Planungen:
REICHSSTRASSE 2013+
Verkehrschaos 2013
verhindern!
Ergebnisse Pegelstand vom 8.9.11.
|
| |
| |
|
|
| |
 |
Sonntag, 20.3.2011 - ab
15 Uhr
vor dem
Bürgerhaus
Wilhelmsburg - Mengestr. 20
Engagierte Wilhelmsburger
begrüßen
den neuen Senat beim
SPD-Parteitag
und fordern
Planfeststellung
Reichsstraße stoppen!
Flyer
Fotos
www.wilhelmsburger-reichsstraße.de |
 |
|
| |
|
|
| |
|
NICHTS
GELERNT AUS STUTTGART 21:
Behörde will ihre
AUTOBAHNPLÄNE FÜR DIE
WILHELMSBURGER REICHSSTRASSE
durchziehen.
Trotz Konsensvorschlag aus
Wilhelmsburg
leitet sie am 17. 2. 2011
die
PLANFESTSTELLUNG
ein
Pressemitteilung Verein Zukunft Elbinsel vom 9.2. 2011
Jetzt bleibt nur noch der
Widerspruch: Frist für Einwendungen bis Ende März 2011
Unterlagen im Netz
Die Pläne liegen aus in der BSU
sowie vor Ort:
Krieterstraße 18, Eingang
Berta-Kröger-Platz, 21109 Hamburg,
dienstags, donnerstags und freitags jeweils 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr,
sonnabends 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr |
| |
Riesensauerei
verhindern!
Aktion "5 vor 12" - Samstag, den 5.2.2011
Ort: Hamburger Rathausmarkt
Am Mittwoch, 9.2. soll in der
Bürgerschaft das Schwarz-Grüne Autobahnprojekt
"Wilhelmsburger Reichsstraße" durchgewunken werden...
|
-
auch wenn Schwarz/Grün nicht mehr im Amt ist
- auch wenn der neuen Regierung damit ein Kuckucksei ins
Nest gelegt wird
- auch wenn das von der Bürgerschaft geforderte Verkehrs-
konzept nicht vorliegt
- auch wenn die Kosten sich verdoppelt haben
- auch wenn alle Experten die Zeitplanung für völlig
unrealistisch halten
- auch wenn Frau Hajduk das Bürgerbeteiligungsverfahren
dazu für gescheitert erklärt hat
- auch wenn das für einen Großteil der Wilhelmsburger
Bevölkerung eine Riesenprovokation darstellt |
 |
Allen Vorschlägen
für Verhandlungen über vernünftige Kompromisse und Warnungen vor
einer Eskalation
zum Trotz wird hier - völlig unnötig - ein städtischer Großkonflikt
vorprogrammiert.
Noch gibt es eine letzte Chance zur
RÜCKKEHR ZUR VERNUNFT!
|
| |
Pressekonferenz zur
Hafenquerspange:
16.12.2010, 10 Uhr beim BUND, Geschäftsstelle, Lange Reihe
29, Hamburg, mit:
Manfred Braasch, Bund für Umwelt- und Naturschutz, BUND
Prof. Dr. Hartmut Topp, Verkehrsplaner, Mitglied des
Kuratoriums der IBA-Hamburg
Jochen Klein, Geschäftsführer Rechtsschutz Lebensqualität
Wilhelmsburg
Prof. Michael Rothschuh, Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg

gemeinsame Pressemitteilung
Pressecho:
Hamburger Abendblatt
Harburger Anzeigen und Nachrichten
Harburger Rundschau
|
| |
Linienbestimmung
Hafenquerspange
mehr
|
| |
|
Aktion vor dem Hamburger
Rathaus am 2.10.10.
Kita, Polizei, Kultur, Häuser der
Jugend, Bürgerhäuser:
"ÜBERALL SPAREN FÜR IHRE
AUTOBAHNEN"
|
| |
Alles über die
Senatsentscheidung zur Wilhelmsburger Reichsstrasse (Stand 15.9.10.)
Drucksache, Pressemittteilungen,
Presseberichte, Rechtsschutz, Topos-Studie etc. |
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
Kohle
für Ole |
 |
 |
9.
Juli 2010 - Rathaus Hamburg:
Übergabe
von über 500 000 Autobahn-Euros
an Ole von Beust
Fotos
Text
Druckvorlage
MOPO-Bericht
Video |
"Wir fordern
sinnvolle Investitionen
statt Millionen Euro für fragwürdige
und ungewollte Autobahnprojekte
im Hamburger Süden zu verschleudern ..."
Unterschriften -
Aktion beim Harburger Binnenhafenfest - 5.Juni 2010
Fotos |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
31.3.2010: Bürgerschaft diskutiert Senatsentscheidung
vom 23.2.2010:
zur neuen Linienbestimmung der "Hafenquerspange"
Leider haben die
Senatsmitglieder die Bedenken der IBA
und der Umweltverbände sowie die Alternativen aus Moorburg
und Wilhelmsburg nicht zur Kenntnis genommen
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
Februar 2010:
GARTENSCHAU: KAHLSCHLAG ALS
MARKENZEICHEN?

 |
Wir haben nichts gegen
positive Veränderungen -
und dafür müssen teilweise auch Bäume gefällt werden.
Es ist das Ausmaß, was erschreckt.
Bei insgesamt 3000 Baumfällungen bekommt man den Eindruck,
als solle hier Landschaft neu erfunden werden,
statt mit dem Bestand sorgsam zu planen.
Und es bringt das Fass zum
überlaufen:
Für die geplante Auffahrt für den Ausbau der Reichsstraße
soll
der "Hochzeitswald" an der Dratelnstraße abgeholzt werden.
Der Südtrasse der Hafenquerspange würden Grün-und
Erholungsräume
für zehntausende von Menschen an der Süderelbe zum Opfer
fallen.
Wenn man zum "Sprung über
die Elbe"
noch das neue Industriegebiet im grünen Wilhelmsburger Osten
dazu zählt
sowie das Kohlekraftwerk Moorburg und die Entscheidung für
die Elbvertiefung
dann fragen die Menschen sich schon, was sie davon haben
und wie all das mit dem Anspruch Hamburgs
2011 "Grüne Umwelthauptstadt" zu sein zusammen passt. |
|
|
|
 |
3. Dezember 2009:
Der Kirchdorf-Süd
Sonder-Preis 2009 geht
an...
..."Zukunftsplan
statt Autobahn"
mehr |
|
|
|
|
|
FÜR EINE
RUHIGE
BREMER STRASSE !
Flyer |
 |
|
 |
Demo am
5.12.2009
Fotos
Presse
Gefahr für die Bremer
Straße:
Die
Bremer Straße ist als B75
die südliche Verlängerung
der
Wilhelmsburger Reichsstraße
Ein Blick auf die Landkarte
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
AKTIONEN 2009: "5 VOR 12
IM HAMBURGER SÜDEN"
Presse
Videos |

mehr Infos,
Fotos, Video |

mehr
Infos, Fotos, Video |

mehr Infos, Fotos...
|

mehr Infos, Fotos, Videos.. |

mehr Infos, Fotos, Videos.. |

mehr Infos, Fotos, Videos..
|

mehr Infos, Fotos, Video... |

mehr Infos, Fotos, Video... |

mehr Infos, Fotos, Video... |

mehr Infos, Fotos ... |

mehr Infos, Fotos, Video... |

mehr Infos, Fotos, Video... |
|

mehr Infos, Fotos ... |

mehr Infos, Fotos ... |

mehr Infos, Fotos... |
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
Grüne
Senatorin vor Ort:
BÜRGERDISKUSSION
18.2.2009
ÜBER VERLEGUNG DER WILHELMSBURGER REICHSSTRASSE
|
| |
|
|
|
|
|
Vorträge, Materialien, Ton-Mitschnitt, Fotos, Presse, Video ... |
|
|

Fotomontage BSU - Präsentation vom 18.2.09. : "Verlegte
Wilhelmsburger Reichsstrasse" |
Formal soll sie als
Bundestraße gelten. Sie erfüllt aber alle Standards
einer Stadtautobahn (EKA 3):
Breite 28 m, Standstreifen, Kreuzungs- und Anbaufrei.
Der Neubau einer
vierspurigen Schnellstraße an der Eisenbahn - ist das die Erfüllung
eines langjährigen Wunsches vieler WilhelmsburgerInnen nach einer
Verlegung der Reichsstraße - oder ist es defacto der erste Schritt für ein
Autobahnnetz, das uns noch eine Nord-Süd-Autobahn und dazu
eine Ost-West-Autobahn auf den Elbinseln beschert? |
"Autobahnen sind
grundsätzlich trennende und mit erheblichen Emissionen verbundene
Einschnitte. In städtischen Bereichen stellen sie Barrieren dar,
durch die städtische Zusammenhänge und Verbindungen nachhaltig
unterbunden oder massiv gestört werden.
All dieses ist auch für die BAB A 7 festzustellen, die seit Anfang
der 70er Jahre die betroffenen Stadtteile von Altona und Eimsbüttel
zerschneidet. Die Überdeckelung eines Autobahnabschnitts bietet die
Möglichkeit, diese Trennungen wieder aufzuheben und eine
„Stadtreparatur“ vorzunehmen. Diese bedeutet für die betroffenen
Quartiere und ihre Bewohnerinnen und Bewohner – und durch
Wiederherstellung übergeordneter Beziehungen auch für die
Gesamtstadt – einen außerordentlichen Gewinn." (aus
Bürgerschafts-Drucksache19/2471, 19.Wahlperiode 03. 03. 09.)
Senator Axel Gedaschko:
„Das Grundübel ist
eine falsche strategische Ausrichtung der Verkehrswege in dieser
Stadt in der Vergangenheit. Es war völlig falsch zu sagen: Es muss
jede Autobahn quer durch Hamburg gehen.
Damit hat man künstlich einen Staubsaugereffekt für den gesamten
Verkehr geschaffen.
Und wenn auf einer der Autobahnen ein Stau entsteht, was täglich
passiert, weicht sofort der ganze Verkehr mitten in die Stadt aus.
Deshalb ist auch der Ruf nach einer fünften Elbtunnelröhre falsch.
Das würde den Effekt noch verstärken.
Die Lösung heisst: Wir müssen den Fernverkehr aus der Stadt
herausbekommen. Dafür brauchen wir Hamburg-entfernt-liegende
Elbquerungen.“ (Die Welt, 8.7.2007)
Wenn trotz dieser
Erkenntnisse neue Autobahnen kreuz und quer durch Wilhelmsburg
geplant werden, gibt es dafür eigentlich nur eine Erklärung:
Der mit dem Sprung über
die Elbe und der Internationalen Bauausstellung postulierte
Paradigmenwechsel der Elbinsel vom "Raum für den Rest" zu einem
zukunftsträchtigen Teil der inneren Stadt mit urbanen Qualitäten hat
bisher nicht stattgefunden. Im Gegenteil:
Man geht offensichtlich
davon aus, dass es sich bei Wilhelmsburg um keinen Hamburger
"städtischen Bereich" im eigentlichen Sinne handelt; vielmehr
um ein Sonderterritorium, das
mehr mit Hafen als mit Stadt zu tun hat. Dass hier ebenso wie in
Altona und Eimsbüttel Wohngebiete zerschnitten werden und mehrere 10
000 Bewohnerinnen und Bewohner den selben "erheblichen Emissionen"
ausgesetzt sind, wie die Menschen an der A7, sollte den Planern
eigentlich bekannt sein.
Mit der weiteren Zerschneidung und Zerstückelung der Elbinsel und
den besorgniserregenden gesundheitlichen Auswirkungen erreicht die
Spaltung der Stadt und die Ausgrenzung eines großen Teils seiner
Bewohner einen traurigen Höhepunkt.
|
|